OpenShack / Fragen beantwortet

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OpenShack verbindet ein vollständiges Remote-Stationssystem, ernsthaftes CW-Training und spezielle CW-Hardware. Dieses FAQ erklärt, was jedes Produkt leistet, wie sie zusammenspielen und was Ihre Station tatsächlich benötigt.

Remote-StationCW-TrainingCW-Hardware
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Drei Produkte. Klare Aufgaben.

Wählen Sie eine vollständige Remote-Station, entwickeln Sie Ihre CW-Fähigkeiten, ergänzen Sie spezielle Tast-Hardware — oder kombinieren Sie alles.

Was gehört zu OpenShack?

OpenShack Remote verbindet Sie über den Windows-Client oder WebRemote in einem unterstützten Browser mit Ihrer Station, mit Zugängen für Funkbetrieb und reinen Empfang. OpenShack CW trainiert Hören und Geben vom ersten Zeichen bis zu Pileups, Analyse und Wettbewerb. Die OpenShack Box ist ein eigenständiger CW-Keyer und die Hardware-Schnittstelle für Paddle, Tastung und PTT im lokalen und Remote-Betrieb.

Vollständige OpenShack-Remote-Oberfläche
Die vollständige Remote-Suite: Funkgerät, Audio, CW/PTT, Wasserfall, Cluster und Stationssteuerung auf einem Bildschirm.
Was ist OpenShack Remote?

OpenShack Remote ist eine umfassende Plattform für den Remote-Stationsbetrieb. Der Windows-Client vereint Empfangs- und Sendeaudio, Funksteuerung, CW/PTT, Logger-Schnittstellen, Digital-Mode-Verbindungen, Wasserfall, Cluster und unterstützte Stationsgeräte. WebRemote ermöglicht den Zugang in einem unterstützten Browser auf Desktop, Smartphone oder Tablet. Hosts können ihre Station privat halten, Funkbetrieb freigeben oder einen RX-only-Zugang veröffentlichen. Native Apps für Android und iOS sind in Vorbereitung.

Was müssen Funkgerät oder vorhandenes Stations-Interface bereitstellen?

OpenShack Remote benötigt Empfangsaudio vom Funkgerät und Sendeaudio zurück zum Funkgerät. Dieser Audioweg kann direkt über ein Funkgerät mit nativem USB-Audio oder über Ihr vorhandenes Stations-Interface laufen. Die Funksteuerung nutzt Hamlib mit unseren eigenen Erweiterungen. Falls Ihr Funkgerät zwei CAT-COM-Ports bereitstellt, kann zusätzlich ein zweiter 1:1-CAT-Weg genutzt werden. Die OpenShack Box am Host bindet CW und PTT an der Station an und macht beides remote verfügbar.

Brauche ich eine OpenShack Box?

Die OpenShack-CW-Lizenz funktioniert für Training per Tastatur und die Software-Werkzeuge auch ohne Box. Für die Paddle-Anbindung wird eine OpenShack Box benötigt. Viele Funktionen von OpenShack Remote lassen sich ebenfalls ohne Box verwenden. Für richtig integriertes Remote-CW empfehlen wir eine Box am Host: Sie verbindet die CW- und PTT-Eingänge des Funkgeräts mit OpenShack und stellt das übertragene Timing an der Station wieder her. Eine zweite Box am Client ist optional und bietet das ultimative Paddle-Erlebnis.

Was genau macht die Box am Host?

Sie wird mit den CW-Tast- und PTT-Eingängen des Funkgeräts verbunden, empfängt den Remote-CW-/PTT-Datenstrom und stellt das beabsichtigte Tast-Timing lokal an der Station wieder her. Dieselbe Box arbeitet beim lokalen Betrieb außerdem als eigenständiger WinKey-kompatibler Keyer.

Was bringt eine Box am Client?

Sie bringt Paddle, latenzfreien lokalen Mithörton und Fußtaster-PTT direkt zum OP. WinKey-kompatible Logger-Tastung funktioniert auch ohne Client-Box; wenn Paddle und Tastgefühl zählen, ist die Client-Box jedoch die bevorzugte Lösung.

OpenShack Remote

Eine Station. Zwei Orte.

Der Host bleibt bei der Funkhardware. Der Client bringt Bedienelemente und lokale Schnittstellen zu Ihnen.

Wie sind Host und Client aufgeteilt?

Der Windows-Host bleibt an der Station. Er empfängt und sendet Funkgeräte-Audio über den nativen USB-Anschluss des Funkgeräts oder ein vorhandenes Stations-Interface, steuert das Funkgerät und bindet Host-Box sowie unterstützte Stationsgeräte an. Der Windows-Client steht beim OP und stellt die Bedienelemente und lokalen Schnittstellen für den Funkbetrieb bereit.

Ist das Bildschirmfreigabe oder ein Remote-Windows-Desktop?

Nein. OpenShack bringt die Stationsfunktionen auf den Client-PC. Logger, Digital-Mode-Programme, Paddle, Mikrofon und Fußtaster bleiben beim OP und werden dort lokal verbunden.

Welche Teile der Station kann OpenShack steuern?

Je nach Station verbindet OpenShack Audio, CAT-/rigctld-Funksteuerung, CW/PTT, virtuelle COM- und Audiowege, Wasserfall, DX Cluster, Rotoren, Endstufen, Tuner, Antennensteuerungen und URL-gesteuerte Stationsschalter.

Kann eine unbeaufsichtigte Station zwischen zwei Sessions komplett ausgeschaltet sein?

Ja. Ein vernetzter Smart Plug versorgt einen Host-PC, der beim Anlegen der Netzspannung von selbst startet. Nachdem Windows den Stationsbenutzer angemeldet hat und OpenShack automatisch gestartet ist, schalten die On-Aktionen des URL Switchers die restliche Station ein. Eine Startverzögerung gibt den Geräten Zeit zum Hochfahren; ein unterstütztes Funkgerät kann auch über rigctld eingeschaltet werden. Am Ende führt OpenShack die Off-Aktionen aus und fährt Windows sauber herunter. Aktiv bleiben muss nur der unabhängige Smart-Plug- und Netzwerkweg, über den die Station geweckt wird.

Ratgeber zur Stromversorgung lesen →

Welche Funkgeräte und Stationsgeräte werden derzeit unterstützt?

Wir betreiben mehrere Remote-Stationen mit OpenShack. Im Einsatz sind Icom IC-7760, Elecraft K3, Kenwood TS-890S und Icom IC-7300.

OpenShack nutzt Hamlib zur Funksteuerung für eine große Auswahl moderner Transceiver. Welche Steuerfunktionen verfügbar sind, hängt vom jeweiligen Modell ab. Weitere Stationsgeräte und Funktionen:

  • Endstufen und Tuner: SPE Expert 1K-FA, 1.3K-FA und 2K-FA; Elecraft KPA500, KAT500 und KPA1500; automatischer Antennentuner DU4000AL; RF2K-S; Juma PA600 und PA1000; OM Power OM2000A+, OM1700A+, OM2501A, OM3501A, OM4001A und OM4001C.
  • Antennensteuerungen: UltraBeam RCU-06 und SteppIR SDA 100 / SDA 2000.
  • Rotoren: bis zu vier Rotoren über PSTROTATORAZ; damit werden die von dieser Software unterstützten Rotormodelle abgedeckt.
  • Wasserfall-Quellen: separate Integrationen für ausgewählte Modelle von Icom, Kenwood und FlexRadio.
  • Weitere Stationsgeräte: generisch per URL steuerbare Relais, Antennenschalter, Smart Plugs und ähnliche Netzwerkgeräte.

Fragen zu Ihrem konkreten Stationsaufbau? Schreiben Sie an support@openshack.com. Falls Ihr Gerät nicht aufgeführt ist, nennen Sie das genaue Modell und die benötigten Funktionen. So können wir die verfügbaren Möglichkeiten prüfen.

Ausführlicher Ratgeber zu unterstützten Geräten →

Was kann ein RX-only-Client tun?

Ein Host kann die Station für reinen Empfang veröffentlichen. Ein RX-only-Client hört den Empfänger und kann Frequenz, Betriebsart, VFO und Filter wählen. PTT, CW-Tastung, Pegeländerungen und die Steuerung von Stationsgeräten aus dieser Sitzung ignoriert der Host. Der Stationsinhaber behält die Kontrolle über den Zugang.

Kann ich meine Station mit anderen OPs teilen?

Ja. Behalten Sie Ihre Station für sich, geben Sie ausgewählten OPs Zugang oder veröffentlichen Sie sie für RX-only-Clients. Reine Empfangs-Clients können hören und abstimmen, ohne eine Sendefreigabe zu erhalten. Der Host setzt diese Beschränkung durch: PTT und CW-Tastung aus diesen Sitzungen werden ignoriert.

Sicherheit und Stationsschutz

Geschützt auf dem Weg. Sicher am Funkgerät.

Moderne Verschlüsselung, privater Stationszugang und lokale Schutzmechanismen schützen beide Enden der Verbindung und die Technik am Host.

Wie schützt OpenShack die Verbindung zwischen Host und Client?

Sicherheit besteht aus mehreren Schichten. OpenShack nutzt die moderne, standardisierte Sicherheit von WebRTC statt einer eigenen Verschlüsselung. Der Verbindungsaufbau ist bei der Übertragung durch TLS geschützt. Live-Audio nutzt SRTP, die Echtzeit-Datenkanäle von WebRTC nutzen DTLS-Verschlüsselung.

Dieser Schutz bleibt bei direkten Verbindungen und auf dem Relay-Weg erhalten: Ein Relay leitet verschlüsselte WebRTC-Pakete weiter, statt unverschlüsseltes Audio oder WebRTC-Daten zu erhalten. Der Host nimmt Steuerbefehle nur aus der aktiven Session an und verwirft veralteten oder nicht zur Session passenden Datenverkehr. Host- und Client-Software, Browser-Client, Box-Firmware und Verbindungsinfrastruktur pflegen wir als ein Gesamtsystem.

Warum sind Station-ID und gemeinsames Passwort wichtig?

Beides wird benötigt. Die Station-ID—normalerweise das Rufzeichen der Host-Station—bezeichnet die Station, ist aber kein Passwort. Das gemeinsame Passwort wird lokal verarbeitet, nie im Klartext übertragen und hilft dabei, den privaten Verbindungskanal der Station abzuleiten.

Verwenden Sie das erzeugte lange, individuelle Passwort, geben Sie es nur an vertrauenswürdige OPs weiter und ersetzen Sie es, wenn sich der berechtigte Personenkreis ändert. Die Kenntnis eines öffentlichen Rufzeichens allein öffnet die Station nicht.

Warum ist der Verzicht auf Portfreigaben sicherer?

Eine klassische Portfreigabe macht einen festen Dienst aus dem öffentlichen Internet erreichbar. Automatisierte Scans können ihn finden und prüfen. OpenShack benötigt normalerweise keine solche dauerhafte Router-Öffnung: Host und Client bauen ausgehende Verbindungen auf, ein direkter Peer-to-Peer-Weg entsteht erst nach dem geschützten Verbindungsaufbau, und bei Bedarf wird ein Relay-Weg genutzt. Das verringert die von außen erreichbare Angriffsfläche des Hosts.

Es ersetzt keine normale Sicherheitspflege: Halten Sie Windows, OpenShack und den Router aktuell, lassen Sie die Firewall eingeschaltet und schützen Sie das Stationspasswort.

Was schützt Sender und Antennen, wenn etwas schiefgeht?

OpenShack nutzt mehrere unabhängige Schutzmechanismen:

  • PTT-Watchdogs: Die Host-Anwendung besitzt ein einstellbares PTT-Sicherheits-Timeout—standardmäßig 120 Sekunden. Die OpenShack Box ergänzt einen eigenen Hardware-PTT-Watchdog.
  • CW-Watchdogs: Die Box stoppt ein dauerhaft betätigtes Paddle oder eine ungewöhnlich lange Remote-Tastung, löst die Taste und schaltet PTT ab. Auch beim Trennen und Beenden einer Session werden Taste und PTT freigegeben.
  • Herunterfahren des Hosts: Falls aktiviert, fährt der Watchdog für unbeaufsichtigten Betrieb den PC nach einer gewählten Zeit ohne Client herunter und führt vorher konfigurierte Off-Aktionen aus.
  • Rotor-Parkposition: Rotoren mit konfigurierter Parkrichtung können beim Beginn des Herunterfahrens oder, falls aktiviert, nach einer eigenen Zeit ohne Client geparkt werden.

Herunterfahren und Parken bei Inaktivität sind Opt-in-Funktionen. Diese Schutzmechanismen verringern das Risiko deutlich, können aber nicht vor jedem unabhängigen Hardwarefehler schützen.

Netzwerk und Remote-CW

Einstecken. Verbinden. Funken.

OpenShack funktioniert bei praktisch jeder Internetanbindung, nicht nur im idealen Heimnetz. Host starten, anmelden und verbinden – den besten Weg über IPv4 oder IPv6 findet OpenShack selbst, auch bei CGNAT oder DS-Lite. Steht die Verbindung, bleibt auch das CW-Timing sauber.

Muss ich am Router etwas einstellen?

In den meisten Fällen nicht. Sie starten den Host, melden sich bei OpenShack an und lassen das Programm die Verbindung herstellen. OpenShack versucht zuerst eine direkte Peer-to-Peer-Verbindung. Das klappt überraschend oft ohne Portfreigabe oder andere Änderungen am Router der Station.

Was ist bei CGNAT, DS-Lite oder einem IPv6-Anschluss?

Das sind für OpenShack ganz normale Netzwerkumgebungen. Ist keine direkte Verbindung möglich, nutzt OpenShack automatisch unsere Verbindungsserver. Wechselt das Netzwerk, passt es sich wieder an. Sie brauchen also keine eigene Konfiguration für Zweitwohnsitz, Hotel, Mobilfunk oder öffentliches WLAN.

Warum versucht OpenShack zuerst eine Peer-to-Peer-Verbindung?

Eine direkte Verbindung bietet in der Regel den kürzesten Weg und die geringste Latenz. Kommt sie nicht zustande, bleibt die Station über den Serverweg erreichbar. OpenShack entscheidet automatisch – Sie müssen nicht herausfinden, welchen Weg das aktuelle Netzwerk braucht.

Warum ist Remote-CW schwierig?

Netzwerkpakete treffen nicht in vollkommen gleichmäßigen Abständen ein. Wer diese Ankunftszeiten direkt an den Sender gibt, erzeugt unruhiges CW. OpenShack überträgt die beabsichtigten Tast- und Pausendauern und stellt sie an der Station wieder her.

CW Link entdecken →

Was geschieht bei Jitter im Netzwerk?

Der adaptive Jitter-Puffer an der Station wartet lange genug, um normale Schwankungen aufzufangen, und gibt anschließend das ursprüngliche Timing wieder. Jitter innerhalb dieses Puffers verändert die Latenz — nicht die Länge Ihrer Dits, Dahs oder Elementpausen.

Was geschieht bei einer gelegentlichen großen Verzögerungsspitze?

Ein verspätetes CW-Element kann bis zu einer gesamten Wiedergabeverzögerung von etwa zwei Sekunden angenommen werden. Die verbleibende Reserve beträgt ungefähr 2000 ms abzüglich des aktiven Jitter-Puffers — bei 500 ms Puffer also etwa 1,5 Sekunden. Vor der Fortsetzung entsteht eine kurze Pause; das verspätete Element selbst bleibt vollständig.

Kann ich sowohl mit Paddle als auch mit Logger senden?

Ja. Beim Paddle steht eine Box mit latenzfreiem Mithörton beim OP. Ein WinKey-kompatibler Logger kann über den unterstützten Logger-Weg senden. In beiden Fällen stellt der Host das vorgegebene CW-Timing wieder her.

Was ist Box-to-Box?

Eine OpenShack Box steht beim OP, eine zweite am Funkgerät. Nach der Konfiguration tauschen beide Boxen CW-Timing und PTT eigenständig aus. Im Tastweg läuft kein Windows-PC; das vorhandene Remote-System kann weiterhin Audio und CAT übertragen.

Box-to-Box ansehen →

Was ist Flex Keyer?

Flex Keyer lässt Sie über eine OpenShack Box neben sich mit echtem Paddle und Fußtaster arbeiten und einen erreichbaren FlexRadio über das Netzwerk tasten. Latenzfreier lokaler Mithörton und physische Bedienelemente bleiben erhalten; eine zweite Box am Funkgerät ist nicht erforderlich.

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Warum ist lokaler Mithörton wichtig?

Beim Geben mit dem Paddle muss jedes Element sofort zu hören sein. Der Umweg des Tons zur Station und zurück stört den Rhythmus. Die Client-Box erzeugt den Mithörton deshalb direkt beim OP, während OpenShack das zugehörige Timing zum Host überträgt.

OpenShack Box

Mehr als Remote-Zubehör.

Dieselbe Hardware ist lokal, an der Station und beim Remote-OP sinnvoll.

Was ist die OpenShack Box?

Sie ist spezielle CW-Hardware: ein eigenständiger Keyer und WinKey-kompatibles Logger-Interface, das außerdem Paddle, CW-Tastung und PTT mit OpenShack verbindet. Sie arbeitet an der Station, beim Remote-OP, in einer Verbindung aus zwei Boxen oder lokal für Training und alltägliches Tasten.

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Ersetzt die Box das Audio-Interface meines Funkgeräts?

Nein. Bei OpenShack Remote laufen Empfangs- und Sendeaudio weiterhin über den nativen USB-Audioanschluss des Funkgeräts oder ein vorhandenes Stations-Interface. Die Host-Box übernimmt den OpenShack-CW-/PTT-Weg: Sie macht diese Stationsfunktionen remote zugänglich und stellt das CW-Timing am Funkgerät wieder her.

Kann die Box einen WinKey ersetzen?

Ja. Die OpenShack Box arbeitet als eigenständiger CW-Keyer und WinKey-kompatibler Ersatz. Die Remote-Integration ist eine zusätzliche Rolle — nicht der einzige Grund für die Box.

Braucht Box-to-Box während des Betriebs einen Computer?

Nein.* Zum Einrichten genügt Chrome auf einem PC mit Windows oder Linux beziehungsweise auf einem Mac. Beide Boxen werden per USB-Seriell konfiguriert: WLAN einrichten, Box-to-Box-Modus wählen und dasselbe Session-Passwort eintragen. Danach können die Boxen den CW-/PTT-Weg eigenständig betreiben. Audio und Funksteuerung bleiben Aufgabe des gewählten Remote-Systems.

* Standalone Box-to-Box benötigt eine gute WLAN-Verbindung mit einem Access Point in der Nähe jeder OpenShack Box. Ist an einem Ende ein Windows-PC verfügbar, sollte die Box dort per USB mit dem PC verbunden und CW Link genutzt werden: Die Kabelverbindung ist in der Regel zuverlässiger und bietet weniger Latenz und Jitter als WLAN. Beide Seiten dürfen unterschiedlich aufgebaut sein—zum Beispiel unterwegs eine Box am Smartphone-Hotspot und zu Hause ein Windows-PC am Funkgerät.

Kann die Box über USB und WLAN verbunden werden?

Ja. USB/seriell ist der einfache lokale Einstieg; unterstützte Netzwerkrollen können die Box über WLAN nutzen. Der passende Weg hängt davon ab, ob die Box lokaler Keyer, Host-Interface, Client-Interface oder Teil einer Box-to-Box-Verbindung ist.

Kann ich die Box per USB mit einem Android-Smartphone oder -Tablet verbinden?

Ja. Die native OpenShack-Remote-App für Android unterstützt die Box per USB an kompatiblen Smartphones und Tablets mit einem passenden USB-Datenkabel oder Adapter. So lassen sich echtes Paddle und latenzfreier Box-Mithörton mobil nutzen. USB ist bereits implementiert; die öffentliche Verfügbarkeit der nativen App wird separat angekündigt.

OpenShack CW

Lernen, meistern und vergleichen.

Remote-Betrieb ist ein Teil von OpenShack; ernsthafte CW-Entwicklung ein weiterer.

Was ist OpenShack CW?

OpenShack CW ist der Trainingsbereich der Produktfamilie. Hier trainieren OPs Hören und Geben vom ersten Zeichen bis zu Rufzeichen, Pileups, Timing-Analyse, CW-QSOs und messbaren Wettbewerben.

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Ist OpenShack CW nur für Einsteiger?

Nein. Der Lernweg führt Zeichen und richtigen Rhythmus ein; die vollständige Suite reicht weiter zu Rufzeichen, Pileups, Empfangsqualität, Sendeanalyse, High-Speed-Arbeit, Chat und messbaren Wettbewerbsdisziplinen.

OpenShack CW entdecken →

Was bedeuten Lernen, Meistern und Vergleichen?

Lernen beginnt mit Zeichen in vollem Zeichentempo, die nach der Koch-Methode schrittweise hinzukommen. Meistern entwickelt praktische Betriebstechnik mit Wörtern, Rufzeichen, Pileups, Gesprächen, Tempo und sauberer Tastung. Vergleichen zeigt Ihren Fortschritt anhand persönlicher Bestwerte und strukturierter RX- und TX-Herausforderungen.

Was ist Quality RX?

Quality RX ist eine Mitschreibübung. OpenShack sendet einen zufälligen CW-Text im gewählten Tempo; Sie schreiben ihn mit und erhalten anschließend einen Ähnlichkeitswert sowie die benötigte Zeit. Der Newcomer-Modus dient dem Training, der Competition-Modus einer fest definierten, messbaren Herausforderung.

Gehört echtes Geben zum Training?

Ja. OpenShack behandelt Hören und Geben als Teile derselben Fertigkeit. Paddle-Eingang, Timing-Analyse und sendeorientierte Übungen entwickeln sauberes, wiederholbares CW — nicht nur Zeichenerkennung.

Brauche ich eine Box für OpenShack CW?

Nein. Viele Übungen verwenden PC-Audio und Tastatureingabe. Eine Box ergänzt echtes Paddle oder Handtaste, Hardware-Mithörton und direkte Tastdaten für Sendeübungen und Analyse. So kann das Training die physische Technik einbeziehen, die Sie auch auf dem Band nutzen.

Kann ich echte CW-QSOs üben?

Ja. Morse Chat tauscht echtes CW-Timing mit anderen OPs in Online-Räumen aus. AI Morse Chat bietet einen Übungspartner, wenn gerade kein anderer OP verfügbar ist.

Kann ich ohne Kauf der vollständigen Suite beginnen?

Ja. Der Web Morse Trainer bietet einen kostenlosen Einstieg. Die Windows-Suite ergänzt vertieftes Training, Analyse, Wettbewerbe, Chat und Betriebswerkzeuge.

Voraussetzungen und Betrieb

Praktische Fragen.

Was Sie vor der Einrichtung von OpenShack Remote wissen sollten.

Sind native Apps für Android und iOS schon verfügbar?

Die nativen Apps für Android und Apple iOS sind in Vorbereitung. WebRemote ist bereits in unterstützten mobilen Browsern verfügbar. Die Android-App unterstützt die Box bereits per USB an kompatiblen Smartphones und Tablets. Die öffentliche Verfügbarkeit der nativen Apps wird separat angekündigt.

Welches Betriebssystem nutzt OpenShack Remote?

Der Stations-Host läuft unter Windows 11. Der Windows-Client bietet den vollständigen Stationsarbeitsplatz einschließlich Logger- und Digital-Mode-Schnittstellen. WebRemote funktioniert in unterstützten Browsern auf Desktop, Android und iPhone/iPad. Native Apps für Android und iOS sind in Vorbereitung. USB-Unterstützung für die Box funktioniert bereits in der Android-App auf kompatiblen Smartphones und Tablets. Der USB-Zugang zur Box erfolgt über die native Android-App.

Wie gut muss die Internetverbindung sein?

Stabile Latenz und wenig Paketverlust sind wichtiger als die beworbene Bandbreite. Die Audioqualität lässt sich an den Weg anpassen; der CW-Jitter-Puffer schützt das Timing vor normalen Verzögerungsschwankungen. Einen längeren Ausfall kann kein Remote-System verbergen.

Was ist Remote Host Connect?

Remote Host Connect ist der verwaltete Verbindungsdienst für einen OpenShack-Remote-Host. Das erste Jahr Remote Host Connect ist in Ihrer Remote-Lizenz enthalten; danach kann die Host-Station den Dienst für 12 Monate (49 €) oder einen Monat (4,90 €) verlängern. Die Verlängerungsgebühr hilft, die Betriebskosten mehrerer Server in erstklassigen Rechenzentren zu decken. OPs, die sich als Clients verbinden, benötigen kein eigenes Remote-Host-Connect-Abonnement.

Wie sieht es mit weltweiten Serveroptionen aus?

Mit wachsender Nutzerzahl erweitern wir unsere Serverstandorte weltweit kontinuierlich, damit OpenShack den nächstgelegenen verfügbaren Server nutzen kann. Unser Rechenzentrumsanbieter betreibt Standorte in Europa, im Westen und Osten der USA sowie in Singapur — damit lassen sich Nutzer auf der ganzen Welt zuverlässig versorgen.

Wie sieht es mit Ausfallzeiten und Verfügbarkeitsgarantien aus?

Derzeit bieten wir keine vertragliche Verfügbarkeitsgarantie. Wir tun unser Bestes, Ausfallzeiten auf ein absolutes Minimum zu begrenzen. Gelegentlich müssen wichtige Sicherheitsupdates oder Wartungsarbeiten an der Infrastruktur durchgeführt werden. Mit wachsender Nutzerzahl ergänzen wir weitere Server, um Redundanz bereitzustellen.

Wo erhalten Kunden die Einrichtungsanleitung?

Ausführliche Dokumentation zu Installation, Konfiguration und Fehlersuche gehört zum Produkt und zu seinen Kundenressourcen. Dieses öffentliche FAQ erklärt bewusst Fähigkeiten und Entscheidungen, ohne jeden stationsspezifischen Einrichtungsbildschirm zu veröffentlichen.

Wer entwickelt OpenShack?

OpenShack wird von Frank Grossmann, DL2CC, entwickelt — vierfacher WRTC-Teilnehmer, WRTC-Bronzemedaillengewinner, DXCC Honor Roll-DXer und High-Speed-CW-Enthusiast. Die Arbeit an der Remote-CW-Lösung begann in den frühen 2000ern; später folgte eine Arduino-basierte Remote-Lösung.

DL2CC kennenlernen →

Wählen Sie noch Ihren OpenShack-Weg?

Sagen Sie uns, ob Sie eine Remote-Station aufbauen, Ihr CW verbessern, eine Box ergänzen oder alles verbinden möchten. Für eine Stationslösung nennen Sie bitte Funkgerät, Audio-Interface und gewünschten CW-Ablauf.

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